Sparkassen Lichterlauf steht in den Startlöchern – Interview mit Sebastian Vorherr
Am 5. November findet in Rothenburg wieder der inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Lichterlauf statt, der dieses Jahr erstmals den Namen Sparkassen Lichterlauf tragen wird.
Wir haben Veranstalter Sebastian Vorherr zu einem Interview getroffen.
In diesem Jahr wird der Lauf erstmals nicht mehr Rothenburger Lichterlauf, sondern Sparkassen Lichterlauf heißen. Ist dies eine einmalige Aktion oder wird dies nun dauerhaft so bleiben?
Sebastian Vorherr: Die Sparkasse hat für drei Jahre einen Sponsorenvertrag mit uns abgeschlossen, inklusive einer Option auf Verlängerung. Dies ist auch ein Trend den man bei anderen Läufen beobachten kann. Dank den sicheren Sponsorengeldern können wir nun auch weitere Dinge realisieren, die vor allem den Läufern zu Gute kommen.

Hans Beißbarth und Veranstalter Sebastian Vorherr bei der Präsentation des Sparkassen Lichterlauf
Der Rothenburger Lichterlauf feiert dieses Jahr mit der 5. Auflage ein kleines Jubiläum – welches Fazit ziehst Du als Veranstalter aus den letzten Jahren?
Sebastian Vorherr: Eine stetige Steigerung der Teilnehmerzahlen von anfangs 250 Läufern auf fast 1.000 im letzten Jahr. Wir wurden auch schon als größter Herbstlauf Mittelfrankens betitelt, was sich natürlich sehr gut anhört. (lacht).
Jedes Jahr verbesserst Du den Rothenburger Lichterlauf immer wieder in kleinen Details. Die Schmiedgasse wurde dieses Jahr komplett aus der Strecke gestrichen. Warum?
Sebastian Vorherr: Genau, die Obere Schmiedgasse und der obere Stadtgraben sind gestrichen worden. Dafür geht es erstmals über den Schrannenplatz, wo die Läufer dank beleuchteter Herbstmesse ein weiteres Stimmungsnest erwarten wird.
Ein Grund ist neben der Herbstmesse auch die Sicherheit, da es in der Vergangenheit auf Grund der engen Kurven doch zu dem ein oder anderen Sturz kam. Vom Höhenprofil wird die Strecke nun auch einfacher zu laufen sein und somit den meisten Läufern entgegenkommen.
Ihr habt bisher unter allen Anmeldungen in den letzten Monaten tolle Preise verlost. Wird jetzt so kurz vor dem Start noch ein weiterer Gewinn auf die Anmelder warten?
Sebastian Vorherr: Wir haben aktuell knapp 250 Anmeldungen. Für die ersten 400 Anmeldungen gibt es noch ein limitiertes Startnummernband dazu.
Für die Gewinner der verschiedenen Läufe wird es dieses Jahr Pokale in Form eines Laufschuhs geben. Was gibt es sonst zu gewinnen?
Sebastian Vorherr: Für die größte Mannschaft aus Hauptlauf, Hobbylauf- und Walkern gibt es wie jedes Jahr ein Spanferkel zu gewinnen. Dies hat inzwischen Tradition und ist bei den ein oder anderen Teams eine hart umkämpfte Trophäe.

Die Sieger erhalten dieses Jahr erstmalig Pokale in Form eines Laufschuhs
Bisher liegen fast 250 Anmeldungen vor. Erfahrungsgemäß melden sich viele Firmen mit ihren Läufern erst kurz vor Schluss für den Lauf an. Wo liegt dieses Jahr die Zahl, die Ihr gerne knacken möchtet?
Sebastian Vorherr: 1.000. Letztes Jahr waren es 923 Läufer im Ziel, wobei das Wetter nicht das Beste war. Dieses Jahr möchten wir gerne die „magische“ Zahl von 1.000 „Finishern“ knacken.
Ihr bewerbt dieses Jahr auch erstmals die Rothenburger Herbstmesse auf Eurer Website www.rothenburgerlichterlauf.de . Was hat es damit auf sich?
Sebastian Vorherr: Dies ist eine Kooperation, da die Herbstmesse tolle Möglichkeiten für die Läufer bietet, schon vor dem Lauf Zeit in der Stadt zu verbringen. Da die Strecke erstmals an der Herbstmesse vorbeiführt, wird die Läufer dort eine tolle Stimmung erwarten.
Du bist mit Deiner Agentur leicht.Athletik – sport concepts auch Veranstalter des Rothenburger Halbmarathons. Hier hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals die Streckenführung geändert um den Läufern entgegen zu kommen. Gibt es auch für kommendes Jahr entsprechende Überlegungen?
Sebastian Vorherr: Ja (lacht). Es wird auch dieses Jahr wieder eine Streckenänderung geben. Das Taubertal ist zwar wunderschön und für Freizeitläufer interessant, aber als Wettkampfstrecke nicht geeignet. Der Trend geht zu schnellen Läufen. Wir haben in der Vergangenheit versucht mit einer attraktiven Strecke entgegenzusteuern, was sich aber leider unter den Läufern nicht etablieren konnte.
Es wird erstmals statt einer großen Runde wieder einen 2-Runden-Kurs über den Heckenacker und durch die Rothenburger Innenstadt geben.
Eventuell wird es kommendes Jahr auch erstmals eine Triathlon-Veranstaltung durch unsere Agentur in der Region geben, aber hier fehlen uns entsprechende Genehmigungen um Näheres bekanntgeben zu können.
Wir bedanken uns für das Interview und drücken die Daumen, dass es dieses Jahr mit den 1.000 Finishern klappt!
Der 5. Lichterlauf findet am 5. November in Rothenburg ob der Tauber statt. Wer sich noch anmelden möchte, hat unter www.rothenburgerlichterlauf.de die Möglichkeit dazu.


Es war wirklich eine gute Stimmung auf dem Lichterlauf. Leider gab es keine Nummern für die Nachmelder. Sie soollen zahlen und bekommen keine Nr. Eigentlich schade. Über ein kleiners Geschenk freut sich doch jeder. Telweise waren auch Stolperfallen drin. Steine Wurzeln. Die könnte mal mit Leuchtfarben Kennzeichnen.