Forum Rothenburg - Das Kino in Rothenburg ob der Tauber

Andreas Gubo im Interview

Hallo Andi, viele kennen Dich als Leiter des christlichen Chor-Projektes ProChor. Wie kam es dazu und was machst Du beruflich?

Ich mache schon seit Anfang der 90er Jahre Musik mit christlichem Hintergrund. Mit Schuld daran ist ein früherer Lehrer – Volker Barthelmeß -, der mit uns damals eine Schulband gegründet hat. Mit ihm bin ich heute noch gemeinsam unterwegs und gut befreundet.

Zuerst haben wir eine Kirchenband zum Begleiten von Jugendgottesdiensten gegründet – dann wollten immer mehr mitsingen und daraus ist der Jugendchor entstanden. Seit 1999 lade ich für große Musikprojekte ein. Hier haben wir schon von Kinder- bis zu Erwachsenenmusicals einiges gemacht. Gospelkonzerte, Lobpreis, Afrikasongs und andere Dinge pflastern unseren Weg seither. Ich wechsle immer gerne ab – so wird es weder den Teilnehmern, noch den Zuhörern langweilig ;-)

Beruflich verantworte ich in der Sparkasse den Bereich Baufinanzierungen. Das ist ein Job, der mir total viel Spaß macht. Hier arbeite ich meinen Kunden individuelle Konzepte aus, wie sie ihre Immobilie finanzieren können – da jeder Fall und jedes Haus anders ist, ist das eine spannende und geniale Sache – immer neue Herausforderungen und nie langweilig.

Mit Deinem ProChor hast Du in den letzten Wochen neben Schillingsfürst, Flachslanden und Rothenburg auch im Brothaus in Burgbernheim ein Konzert gegeben. Was wird es als Nächstes von Euch zu hören geben?

Was kommt als Nächstes? Das fragt mich der Erwachsenenchor auch schon ;-) – aber jetzt ist zuerst mal unser Kindermusical dran. Hier sind wir drüber, ein Stück aus eigener Feder (Songs und Story) zu schreiben. Das ist interessant – aber in der Dimension für uns komplettes Neuland. Hier haben wir auch schon dankenswerter Weise aus der Siegfried-Schmidt-Stiftung ein Startkapital erhalten. Für die Erwachsenen habe ich auch schon Ideen – mal sehen, in welche Richtung es geht.

Wer Dich kennt weiß, Du bist mit Rothenburg sehr verbunden. Was schätzt und liebst Du an Rothenburg?

Ich bin gerne Rothenburger – lebe, wohne und arbeite in der Altstadt und genieße hier die kurzen Wege. Dass man sich kennt ist auch eine tolle Sache. Manche sehen das vielleicht als Nachteil – ist halt eben eine Kleinstadt. Aber gerade das gepaart mit unserem historischen Charme hat was!

Gibt es eine Stelle die Du besonders magst?

Orte gibt es viele, die ich mag in und um Rothenburg – an einer Stelle halte ich momentan immer besonders inne: Wenn man die Hirtengasse Richtung Schrannengasse vorläuft hat man einen ganz tollen, mal anderen Blick auf die Jakobskirche…

Ich mag wie gesagt, die kurzen Wege in Rothenburg – man kann hier alles laufen oder radeln und das ist für mich ein Stück Lebensqualität. Was mag ich noch and Rothenburg?

Ich finde es genial, dass es immer wieder engagierte Menschen gibt, die etwas wagen. Da seid ihr von neuneins.de als Onlinemagazin für die Region genauso Vorreiter wie z.B. Ronair.tv als Rothenburger Fernsehsender. Ich finde das eine geniale Ergänzung zum bestehenden Angebot – die örtliche Presse hat ihre Schwerpunkte – und ihr sprecht einfach schon mehr die jüngere Generation – das wird über die Jahre weiter wachsen, da bin ich überzeugt.

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